Santjie van Soendal

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"Santjie van Soendal"
Genre  Afrikaanse volksmusiek
Woorde  Eitemal, gewysig: P. McLachlan[1]
Melodie  Friedrich Silcher
Verwerking  G.G. Cillié[1]
Uitgereik  1825
Oorsprong 
Taal/land  Samlandse Nederduits
Titel  "Anke van Tharaw" /
"Ännchen von Tharau"
Portaal  Portaalicoon   Musiek

"Santjie van Soendal" is die Afrikaanse weergawe van die Samlands-Nederduitse volksliedjie "Anke van Tharaw", wat uit die 17de-eeuse Oos-Pruise dateer en bekend geraak het nadat dit in 1778 in Hoogduits vertaal is as "Ännchen von Tharau". Dit het in die 19de eeu veral gewild geword danksy die toonsetting deur Friedrich Silcher (1827). Dit besing in 17 verse die lof van Anna Neander, dogter van die pastoor van Wladimirowo in Kaliningrad (Duits: Tharau).

Die Afrikaanse woorde is deur Eitemal geskryf en deur P. McLachlan gewysig.[1]

Afrikaanse woorde[wysig | wysig bron]

Santjie van Soendal, o nooi van my hart,
bron van my vreugde en bron van my smart;
vreug as daar een is, en ek is die een,
smart as daar tientalle draai om jou heen.
Santjie van Soendal, my rykdom, my goed,
jy is my lewe, my vlees en my bloed.

Santjie, as saans daardie lastige skaar,
al daardie kêrels om jou kom vergaar,
word een vir een dors en volg jou brutaal
kastig kombuis toe om water te haal,
Santjie, dan wonder ek stil op my plek
of elke vent ook maar dors word soos ek.

Santjie, ag nee, daardie lippies so rooi
hoort aan g'n ander, hul is veels te mooi!
Kêrels wat rondloop se dors kom te gou;
dis nie vir water maar Santjie om jou.
Santjie, ontvlug hierdie wêreld se dors
stil aan die rus van my manlike bors.

Santjie laat my altyd water gaan kry,
almal bedien wat aan dorstigheid ly.
As van die lummels my in die kombuis
woedend bedank onder kneukel en vuis,
Santjie, al moet dit my aanskyn bederf,
ek wil in lyding my hemel beërf.

Nederduits/Hoogduits[wysig | wysig bron]

Samlandse Nederduits Hoogduits

Anke van Tharaw öß, de my geföllt,
Se öß mihn Lewen, mihn Goet on mihn Gölt.

Anke van Tharaw heft wedder eer Hart
Op my geröchtet ön Löw’ on ön Schmart.

Anke van Tharaw mihn Rihkdom, mihn Goet,
Du mihne Seele, mihn Fleesch on mihn Bloet.

Quöm’ allet Wedder glihk ön ons tho schlahn,
Wy syn gesönnt by een anger tho stahn.

Kranckheit, Verfälgung, Bedröfnös on Pihn,
Sal vnsrer Löve Vernöttinge syn.

Recht as een Palmen-Bohm äver söck stöcht,
Je mehr en Hagel on Regen anföcht.

So wardt de Löw’ ön onß mächtich on groht,
Dörch Kryhtz, dörch Lyden, dörch allerley Noht.

Wördest du glihk een mahl van my getrennt,
Leewdest dar, wor öm dee Sönne kuhm kennt;

Eck wöll dy fälgen dörch Wöler, dörch Mär,
Dörch Yhß, dörch Ihsen, dörch fihndlöcket Hähr.

Anke van Tharaw, mihn Licht, mihne Sönn,
Mihn Leven schluht öck ön dihnet henönn.

Wat öck geböde, wart van dy gedahn,
Wat öck verböde, dat lätstu my stahn.

Wat heft de Löve däch ver een Bestand,
Wor nich een Hart öß, een Mund, eene Hand?

Wor öm söck hartaget, kabbelt on schleyht,
On glihk den Hungen on Katten begeyht.

Anke van Tharaw dat war wy nich dohn,
Du böst mihn Dühfkë myn Schahpkë mihn Hohn.

Wat öck begehre, begehrest du ohck,
Eck laht den Rack dy, du lätst my de Brohk.

Dit öß dat, Anke, du söteste Ruh’
Een Lihf on Seele wart uht öck on Du.

Dit mahckt dat Lewen tom Hämmlischen Rihk,
Dörch Zancken wart et der Hellen gelihk.

Ännchen von Tharau ist’s, die mir gefällt,
Sie ist mein Leben, mein Gut und mein Geld.

Ännchen von Tharau hat wieder ihr Herz
Auf mich gerichtet in Lieb' und in Schmerz.

Ännchen von Tharau, mein Reichthum, mein Gut,
Du meine Seele, mein Fleisch und mein Blut!

Käm alles Wetter gleich auf uns zu schlahn,
Wir sind gesinnt, beieinander zu stahn.

Krankheit, Verfolgung, Betrübnis und Pein
Soll unsrer Liebe Verknotigung sein.

Recht als ein Palmenbaum über sich steigt,
hat ihn erst Regen und Sturmwind gebeugt,

So wird die Lieb’ in uns mächtig und groß
Durch Kreuz, durch Leiden und traurigem Los.

Würdest du gleich einmal von mir getrennt,
Lebtest da, wo man die Sonne kaum kennt;

Ich will dir folgen durch Wälder und Meer,
Eisen und Kerker und feindliches Heer.

Ännchen von Tharau, mein Licht, meine Sonn,
Mein Leben schließ’ ich um deines herum.

Was ich gebiete, wird von dir getan,
Was ich verbiete, das lässt du mir stahn.

Was hat die Liebe doch für ein Bestand,
Wo nicht ein Herz ist, ein Mund, eine Hand?

Wo man sich peiniget, zanket und schlägt,
Und gleich den Hunden und Katzen begeht.

Ännchen von Tharau, das wolln wir nicht tun;
Du bist mein Täubchen, mein Schäfchen, mein Huhn.

Was ich begehre, begehrest du auch,
Ich lass den Rock dir, du lässt mir den Brauch.

Dies ist dem Ännchen die süßeste Ruh’,
Ein Leib und Seele wird aus Ich und Du.

Dies macht das Leben zum himmlischen Reich,
Durch Zanken wird es der Hölle gleich.

Verwysings[wysig | wysig bron]

Eksterne skakels[wysig | wysig bron]

  • Michael Fischer: [1]. In: Populäre und traditionelle Lieder. Historisch-kritisches Liederlexikon van die Duitse volksliedargief
  • Crystal txt.png Hierdie artikel is deels uit die Duitse Wikipedia vertaal